Tresore für jede Branche – die richtige Tresorwahl ist entscheidend!

Für viele Unternehmen sind Safes und Tresore unerlässlich oder sogar rechtlich vorgeschrieben. Sinnvoll sind diese jedoch für nahezu jedes Gewerbe - hierbei jeweils angepasst auf die individuellen Bedürfnisse und Vorschriften der Branche. Die Auswahl von Wert- und Datenschutzschränken bis hin zu Feuerschutztresoren ist vielfältig, daher geben wir nachfolgend eine Orientierungshilfe, welcher Tresor in welchem Bereich seinen optimalen Nutzen entfaltet.

Der massive Wertschutzschrank

Wenn es einen Geschäftszweig gibt, den man sofort mit Tresoren in Verbindung bringt, dann sind es Juweliere und Goldschmiede. Schmuck, unverarbeitete Edelmetalle und Edelsteine sind ein begehrtes Ziel von Langfingern und Einbrechern, da diese mit hohen Gewinnen verkauft werden können. Ähnlich verhält es sich übrigens inzwischen auch bei Smartphones oder Tablets: Die neuesten Modelle sind inzwischen weit über 1.000 € Wert und durch ihre kompakte, handliche Verpackung regelmäßig begehrtes Objekt von Dieben. Juweliere, Handyshops und alle Gewerbe, die mit kleinen Gegenständen und hohen Werten handeln, setzen meist massive Wertschutztresore mit hohen Widerstandsgrad entsprechend Euronorm EN 1143-1 ein. (Weitere Informationen zu den Sicherheitsstufen erhalten sie HIER) Einige dieser Tresore lassen sich zusätzlich mit der örtlichen Gefahrenmeldeanlage oder Alarmanlage verbinden und bieten durch diese Kombination maximalen Schutz. Natürlich ist bei höheren materiellen Aufkommen auch ein Wertschutzraum eine Alternative. Tresorräume können individuell in Größe und Aufbau angepasst werden und eignen sich daher für hohe Werte mit großem Volumen.

Der Motor der Wirtschaft: Einzelhandel

Genau so facettenreich wie der Einzelhandel sind auch die Anforderungen an die Sicherheit in diesem Bereich der Wirtschaft. Kleinere Läden können ihre Kassenbestände nicht täglich zur Bank bringen, müssen das Bargeld aber selbstverständlich trotzdem sichern. Hier eignen sich kleine Tresore, die fachmännisch verankert, einen soliden Schutz bieten. Aber auch für den betrieblichen Ablauf sind Einwurftresore sinnvoll. Bargeld kann direkt nach der Einnahme gesichert werden, ohne dass es wie bei einer Kasse im geöffneten Zustand für Umstehende sichtbar ist. Tankstellen sind exemplarische Kunden für diese Art (auch Deposittresore genannte) der Geldsicherung. Gerade bei den Nachtschichten ist es hier schon seit Jahren üblich die Einnahmen direkt zu sichern. Viele Apotheken nutzen diese Funktion – gerade auch bei Notdiensten - ebenfalls.

Wohin mit den ganzen Schlüsseln?

Erst im täglichen Umgang merkt man wie viele Schlüssel dienstlich benötigt werden - ein Portier oder Hausmeister wird ihnen dies bestätigen können. Aber auch in den Räumlichkeiten des Büros müssen oftmals größere Mengen an Schrankschlüsseln oder ähnlichen verstaut werden. Diese lassen sich mit speziellen Schlüsseltresoren optimal organisieren und auch gleichzeitig vor unbefugten Zugriff schützen. Noch mehr in dieses Thema involviert sind natürlich Bereiche die Vermietungsdienstleistungen anbieten, wie z.B. Auto- oder Zimmervermietungen. Hier ist es nötig bei der Wahl des Schlüsselsafes auf mögliche Sicherheitsvorschriften zu achten.

Der Ort mit den meisten Anforderungen: Das Büro

Das Büro ist ein Terrain für fast alle Tresorarten. Die Anforderungen sind so individuell wie vielfältig. Wie häufig liest und hört man, dass in größeren Büroeinheiten die gemeinsame Kaffeekasse geplündert wurde. Man unterschätzt sehr häufig wieviel Geld sich hier ansammelt – warum also nicht dieses Geld mit einem einfachen Zugriffschutztresor sichern? Kleine Möbelsafes oder auch Spinde sind übrigens eine dankbare Zusatzleistung für Angestellte, um ihre privaten Wertgegenstände während des Büroalltages wegschließen zu können. Viele Bürogebäude sind nachts verwaist und stehen teils in unbewohnten Gewerbegebieten. Hier besteht eine erhöhte Einbruchsgefahr. Gleiches gilt bei Unternehmen mit eigenen, meist unübersichtlich gestalteten Höfen, wie es zum Beispiel bei Bauunternehmen der Fall ist. In diesen Fällen empfiehlt sich die Anschaffung eines Wertschutzschrankes für Bargeldbestände, Schecks und wertvolle Dokumente.
Sonderfall Home-Office: Immer öfter werden die heimischen vier Wände zum Büro. Aber Achtung, auch Mitarbeiter im Home-Office müssen sich an Datenschutzvorgaben halten. Ein Laptoptresor und/oder kleiner Dokumententresor kann hier schnell Abhilfe schaffen. (Weitere Informationen zur optimalen Einrichtung eines Home-Office finden Sie HIER)

Wohin mit den Akten?

Wichtige Papiere häufen sich in jedem Geschäft: Ob Verträge, Kundenakten oder komplexe Dokumentationen – vieles läuft inzwischen digital, aber längst nicht alles. Und viele Dokumente sind unwiederbringlich und daher explizit zu schützen. Feuerfeste Aktenschränke sind daher in den meisten Bürokomplexen eine sinnvolle Maßnahme. Der nächste Faktor sind sensible Kundendaten. Die DSGVO ist unnachgiebig und verlangt eine zertifizierte Sicherung wichtiger Daten. Hiervon sind vor Allem öffentliche Einrichtungen, Kanzleien und Arztpraxen betroffen.
Was für Papier gilt, gilt auch für digitale Daten!
Auch wenn der Geschäftsverkehr zu großen Teilen digital stattfindet, ist die Aufbewahrung und Verwahrung dieser Daten oft noch physischer Art. Kleinere Servereinheiten oder Back-Ups auf externen Speichermedien sind entsprechend in speziellen Datensicherungsschränken zu verwahren.
Kleiner Tipp an dieser Stelle: Zugriff auf Akten benötigen in den seltensten Fällen nur ein oder zwei Sachbearbeiter. Meist müssen verschiedene Stellen zu verschiedenen Zeitpunkten diese Dokumente bearbeiten, daher ist ein Elektronikschloss zweckmäßig. Verschiedene Benutzercodes, die auch nötigenfalls geändert werden können, ermöglichen jeder autorisierten Person schnellen und unkomplizierten Zugriff.

Sicherheit für Leib und Leben: BTM-Schränke

Medikamente sind für viele Menschen überlebenswichtig. Doch was dem einem hilft, schadet womöglich dem anderen, daher ist für viele Institutionen im Umgang mit Medikamenten der Gebrauch eines BTM-Tresors obligatorisch. Betäubungsmittel erfordern gesonderte Schulung des Personals und sie sind per Gesetz ordnungsgemäß wegzuschließen. Dies betrifft in erster Linie Apotheken, Krankenhäuser, MVZs, Labore, Arztpraxen und die meisten Pflegeeinrichtungen. In Puncto Tresor bedeutet dies, dass dieser mindestens eine Zertifizierung gemäß der Norm EN 1143-1 mit dem Widerstandsgrad 0 benötigt (genauere Bestimmungen siehe BTM-Gesetzgebung).

Sicherheit für Ihre Gäste

Ob Hotel, Pension oder Ferienwohnung, ob Urlaub oder Geschäftsreise – es ist immer ein Plus seinen Gästen ein Stück Sicherheit zu bieten. Hotelsafes auf den Zimmern gehören inzwischen zum guten Ton. Da diese meist vergleichsweise einfach gehalten sind, kann als zusätzlicher Service die Aufbewahrung von Wertgegenständen der Gäste in einem zertifizierten Wertschutzschrank hinter der Rezeption angeboten werden. Private Vermietungen erleben gerade einen Aufschwung: Zimmer und Wohnungen werden kurzfristig an unterschiedliche Gäste untervermietet. Teilweise handelt es sich um Räume, die nicht abgeschlossen werden können, zum Beispiel in Wohngemeinschaften. Auch hier kann ein kleiner Safe die entscheidende Serviceleistung sein, die den Ausschlag zur Buchung gibt.

Egal ob Einzeltresor oder Großkunde: der Service zählt

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass sich die richtige Wahl des passenden Tresores nicht auf den ersten Blick ergibt, sondern immer mit Rücksicht auf rechtliche Vorschriften, bauliche Vorgaben und den Geschäftsbetrieb getroffen werden muss. Wir helfen gerne die exakten Anforderungen fachmännisch zu definieren und dann mit dem richtigen Tresor in Einklang zu bringen. Dazu bieten wir Ihnen auf unserer Homepage den Produktfinder und auch unsere Branchenempfehlungen als Entscheidungshilfe an oder wir beraten Sie persönlich per Telefon, E-Mail oder bei uns vor Ort im Büro.

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